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Frau im rosa Kleid hält ein Holzschild mit der Aufschrift Breathe deep vor den Körper
Die vier Bereiche des Sexocorporel als Kreise: körperlich, sexodynamisch, kognitiv und Beziehung, in der Mitte die Person
Filz-Mobile mit vier Figuren, beschriftet mit Körper, Denken, Wahrnehmung und Beziehungen

Illustration: mit KI erstellt (ChatGPT)

Was ist Sexocorporel?

SEXOLOGIE · ERKLÄRT

Sexocorporel (sprich: Sexo-korporell, „Sexualität durch den Körper“) ist der Ansatz, an dem sich mein Masterstudium der Sexologie an der Hochschule Merseburg orientiert hat. Wer ihn googelt, findet meist Fachtexte oder Fortbildungsangebote. Hier steht, wie ich ihn Menschen erkläre, die einfach wissen möchten, was dahintersteckt.

Woher der Ansatz kommt, steht auf der Seite „So arbeite ich“. Hier geht es darum, wie er aufgebaut ist und was das für Sie bedeuten kann.

Der Grundgedanke: Sexualität ist erlernbar

Während meines gesamten Studiums des Sexocorporel ging es immer darum herauszufinden, was schon oder noch gut ist, was prima funktioniert. Der Ansatz geht nicht davon aus, dass bei Ihnen etwas kaputt ist, wenn es im Bett schwierig wird. Er fragt: Welche Fähigkeit fehlt noch – oder ist nie ausprobiert worden? Und die lässt sich dann lernen, in jedem Alter. Deshalb sage ich gern: Sexualität ist ein lebenslanger, erlernbarer Prozess.

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Vier Bereiche, die zusammenspielen

Der Ansatz untersucht viele einzelne Komponenten. Sie verteilen sich auf vier Bereiche:

Körperlich: Wie Erregung entsteht, wie sie sich anfühlt und wie sie sich über Atmung, Spannung und Bewegung verändern lässt.

Sexodynamisch: Wie Sie sich selbst als sexuelles Wesen erleben – Gefühle, Selbstsicherheit, Begehren, Fantasien.

Kognitiv: Was Sie über Sexualität gelernt haben und glauben – Werte, Normen und Denkweisen, die Schritte fördern oder bremsen.

Beziehung: Nähe, Verführung und Kommunikation – Wünsche, Grenzen und Ängste mitteilen können.

Warum ein Mobile?

Stellen Sie sich ein Mobile über einem Kinderbett vor. Berührt man ein Teil, schwingen alle anderen mit. Genauso hängen die vier Bereiche zusammen. Verändert sich in einem etwas, verändert sich oft auch in den anderen etwas.

Das hat eine praktische Folge: Sie müssen nicht alles auf einmal lösen. Es reicht, an der Stelle anzufangen, an der sich ein Schritt gerade gut anfühlt. Welche das ist, finden wir gemeinsam heraus – am Anfang steht immer Ihr Anliegen, nicht ein Schema.

Für wen passt das?

Für Menschen, die allein oder zu zweit etwas verändern möchten, ohne dass es gleich um eine Diagnose geht. Zum Beispiel, wenn die Lust leiser geworden ist, wenn einer mehr will als der andere oder wenn der Körper etwas anderes tut, als man erwartet. Mehr dazu auf den Seiten „Keine Lust mehr“, „Wenn einer mehr will“ und „Erregung ist nicht Lust“.

Wie passt das zur systemischen Sicht?

In meiner Beratung verbinde ich den Sexocorporel mit der systemischen Sicht auf die Beziehung. Der Körper ist die eine Seite, das Gespräch zwischen zwei Menschen die andere. Beides gehört zusammen. Meine Weiterbildung in Sexualtherapie habe ich bei Prof. Dr. Ulrich Clement gemacht.

Und noch etwas, das vielleicht wichtig ist: Ich bin eine Frau mit viel Lebenserfahrung und einer sehr guten Intuition. Die läuft immer mit und ist oft mein Kompass in herausfordernden Situationen.

Was Sexocorporel nicht ist

Er ist keine Behandlung von Krankheiten und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Bei Schmerzen beim Sex oder plötzlichen körperlichen Veränderungen lassen Sie das bitte zuerst medizinisch abklären. Mehr dazu auf der Seite „Was macht eine Sexologin?“.

Warum ich damit arbeite

Sexocorporel ist einfach praxisnah und liefert recht schnelle und manchmal sehr überraschende Ergebnisse. Dieser Ansatz zeigt so wunderbar, wie zum Beispiel Atmung und Fantasien zusammenhängen, warum eine bestimmte Art zu masturbieren dafür sorgen kann, dass ein Mann schnell kommt.  Das schafft man mit keiner anderen Art der Therapie. 

Bereits kleine Schritte können ganz viel bewegen. Das ist einfach grossartig.

Häufige Fragen

Muss ich mich ausziehen? Nein. Wir sprechen, manchmal probieren wir eine Atem- oder Wahrnehmungsübung. Sie bleiben angezogen, und ich berühre Sie nicht.

Ist das Sexualtherapie? Ich biete Sexualberatung an. Wie sich die Begriffe unterscheiden, steht auf der Seite „Was macht eine Sexologin?“.

Wie läuft die erste Stunde ab? Das steht auf der Seite „Erste Stunde“.

Ein erstes Telefonat ist kostenlos. Alles, was Sie brauchen, ist ein bisschen Mut, mich zu kontaktieren.

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